DEUTSCH

Stefanie Ochs

Wert & Werte - Teil 2

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von Stefanie
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Wann stehen deine Werte dir im Weg?

Willst du zum Beispiel sehr erfolgreich werden, was immer das jetzt für dich heißt, musst du bereits sein, nicht mehr „everyones Darling“ zu sein! Das heißt nicht, dass du unfreundlich bist oder wirst. Aber genau das ist der Punkt: Du musst bereit sein, klare Entscheidungen zu treffen, sie auch so zu kommunizieren und Menschen, die das nicht erfüllen können auch bereit sein, loszulassen, weil es für sie dann nicht das Richtige ist….. Das sind viele Ebenen, die wir uns hier anschauen und von denen aus wir das Ganze betrachten können und immer wird es einen anderen Aspekt des Ganzen erhellen. Wollen wir uns wirklich weiterentwickeln und in unsere Größe eintauchen, müssen wir genau dazu bereit sein: dein Ist-Stand zu betrachten und neue besser zu uns (unserem heutigen Ich) passende Entscheidungen zu treffen. Vermeiden wir hinzuschauen, vermeiden wir den Wandel. 

Die meisten Konflikte sind Werte-Konflikte. Hinter ihnen verstecken sich deine Bedürfnisse.

Sind wir also mit unseren Werten in Konflikt, wird uns das ziemlich viel Energie binden und uns von den Dingen abhalten, die wir eigentlich gerne tun wollen. Wir sind emotional beschäftigt mit dem was anders sein sollte, als es ist, anstatt, das anzugehen. Diese gebundene Energie ist wie ein unsichtbarer Rucksack, der dir dein Leben erschwert.

Wenn deine Bedürfnisse mit den Werten tanzen, entsteht ein Identitätskonflikt.

Darum ist es so wichtig hinzuspüren welche Bedürfnisse hinter deinen Werten, die dir wichtig sind liegen. Die meisten von uns haben ein großes Bedürfnis nach Sicherheit. Ist das nicht gesichert, werden sie viel Zeit damit verbringen zu versuchen, diese emotionale Sicherheit zu erhalten oder wieder herzustellen. Dieses Bedürniss steht deiner Entwicklung oder dem Erreichen deiner Ziele womöglich im Weg. Um wirklich weiter gehen zu können, musst du dich zuerst um dieses Bedürfniss kümmern. Davor musst du es aber überhaupt erst mal erkannt haben!  

Werte und Moral. Heilige Kühe auf dem Thron?

Werte sind toll. Meine sind mir total wichtig. Aber was ist mit Werten, die in unser heutiges Welt- und Selbstbild überhaupt nicht mehr passen? Wieviel Ansprüche binden wir an bestimmte Werte und wie sehr stehen wir uns und anderen Moralisch im Weg?! 

Nehmen wir an du bist verheiratet. Alles ist gut, doch wenn du ehrlich bist habt ihr euch auseinander gelebt. Das ist auch ok, weil jeder macht sein Ding. Es gibt keinen Grund etwas zu verändern. Außerdem ist „Familie“ auch ein super wichtiger Wert für Dich. Nie würdest du sie aufs Spiel setzen. Und dann kommt plötzlich jemand in dein Leben und erinnert dich, wie brickelnd, schön und leicht das Leben sein kann. Vielleicht ist es nur Einbildung. Vielleicht spürst du aber auch, dass es doch nicht mehr reicht, was zwischen dir und deinem Partner war/ist. Du musst dich nun entscheiden für das neue Unbekannte oder aber auch die Chance darin erkennen, dich noch mal bewusst für deinen Partner zu entscheiden und daran aktiv (und zwar mit ihm zusammen) zu arbeiten. Was aber, wenn er es gar nicht will? Natürlich will er auch nicht, dass du gehst. Ist ja auch super bequem. Aber etwas verändern will er auch nicht?! Der Wert Familie könnte dir hier selbst das Leben schwer machen, weil es keine Gute Lösung gibt. Und die Frage ist: verrätst du dich selbst, wenn du bleibst, obwohl dein Herz dich ruft (und Hand aufs Herz, wir verlieben uns nicht fremd, wenn alles stimmen würde und es Ist kein Versagen, wenn es nicht mehr stimmt, aber es ist eine Entscheidung.) Oder verrätst du deinen so wichtigen Wert „Familie“ weil du das, was Familie eigentlich für dich bedeutet und das Gefühl der Verbundenheit, nicht mehr spürst. 

Unsere Werte können unsere natürliche Ausdehnung blockieren

Lange Rede kurzer Sinn: Wenn wir uns weiterentwickeln müssen wir auch bereit sein, alte Werte und Moralvorstellungen zu überprüfen und sie ggf. neu bewerten oder sogar loslassen. So etwas wie „richtig und falsch“ gibt es nicht. Letztlich nicht einmal Versagen. Doch unsere 3-dimensionale   Welt / Gesellschaft ist darauf ausgerichtet. Das ist auch grundsätzlich gut sich auf gemeinsame Nenner zu einigen. Dumm nur, wenn sie gar nicht mehr zu dem passen, Wer/Was wir sind?! Aus meiner Sicht braucht es eigentlich nur 3 Nenner. Alles weitere würde sich darunter ganz von Selbst einordnen: Wohlwollen - Würdigung - Wertschätzung!! Und zwar auf folgender Basis:

  1. Ist es wohlwollend für mich - und für den anderen?
  2. Ist es würdigend für mich - und für den anderen?
  3. Ist es wertschätzend für mich - und für den anderen?

Und bitte verwechsle das nicht. Es tut manchmal weh! Es ist nicht der leichte Weg. Das ist eine Illusion, der wir nur zu gerne nachhängen. Wohlwollen, Würdigung, Wertschätzung fordert Aufrichtigkeit, Integrität und Standhaftigkeit. Es fordert von uns, das wir unsere Hausaufgaben machen und genau hinschauen, wo wir uns selbst übergehen oder andere, um uns oder sie vor vermeintlichen Konsequenzen zu schützen! 

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deine Stefanie 

 

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